Gasexplosionen, Erdbeben, Gebäudeeinstürze – je nach Einsturzursache und Bauweise von Gebäuden besteht durchaus eine Überlebenschance für etwaige verschüttete Personen, da sich zwischen größeren Trümmerelementen Hohlräume bilden können. Dann kommt die Technischen Ortung ins Spiel!

Was ist die „Technische Ortung“?

Unser Team der Technischen Ortung spezialisiert sich auf die Suche von verschütteten Personen.

Wir betreiben dafür spezielles Equipment – z.B. unser Schallortungsgerät, mit welchem Personen lokalisiert werden können oder die Searchcam, mit der durch kleine Öffnungen eine Sicht- bzw. Sprechverbindung zum Opfer hergestellt werden kann.

Person nach Einsturz
Taktik für die Ortung

Die Ausrüstung der Technischen Ortung umfasst zwei verschiedene Kamerasysteme, eine mit Gegensprechanlage, ein Ortungsgerät und einen Laser, welcher das Gebäude auf Bewegung überwacht.

Ortungsgerät
Kamerasystem

Außerdem verfügen wir über ein Kernbohrgerät, um uns Zugang zu Verschütteten zu verschaffen, sowie weitere Ausrüstung zur Absicherung einsturzgefährderter Bereiche, wie beispielsweise ein Lasersystem, das Alarm schlägt, sobald sich Materie in irgendeiner Form bewegt oder verändert.

Kernbohrgerät
Lasersystem

Um immer am Laufenden zu bleiben und für den Ernstfall gerüstet zu sein, arbeiten wir eng mit den Suchhundestaffeln der Johanniter Unfallhilfe und des Roten Kreuzes zusammen und nehmen auch regelmäßig mit anderen Einheiten an Übungen teil.

Ortung
Ausbildungswochenende Tritolwerk 2009