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Drei große Abschnitte kennzeichnen den Werdegang

Als Verein wurde die Wehr 1874 gegründet und bis 1939 als solcher geführt. Jeder Hausbesitzer sollte zumindest ein Mitglied stellen, jeder Feuerwehr- mann mußte ursprünglich einen Mitgliedsbeitrag entrichten und die Bekleidung selbst beisteuern.

Mit Dekret vom 1.8.1939 wurde die Einheit Mühlau aufgelöst und der Luftschutzpolizei unterstellt. Mitgliedsbeitrag gab es nicht mehr, die schwarzen Uniformen werden beigestellt.

Mit dem nach dem Kriege herausgegebenen Landesfeuerwehrgesetz wurden wir Angehörige einer Körperschaft öffentlichen Rechtes und sind es heute noch. Mitgliedsbeitrag wird keiner eingehoben, Bekleidung und unbedingt erforderliche Geräte werden von der Stadt beigestellt, darüber hinausgehende Wünsche müssen wir uns selbst finanzieren. Unser steter Ansprechpartner ist die Berufsfeuerwehr Innsbruck, der unser Dank für die stete Unterstützung gilt.

Gleichfalls 3 große Abschnitte verzeichnen wir in der Unterbringung.

In des Dorfes Mitte, gleich hinter dem noch bestehenden B´standsmannshaus, lag das erste Quartier.

Mit dem Bau des Schulhauses im Jahre 1901/02 plante und verwirklichte der Gemeindevorsteher Josef Gstir sen. die Unterbringung einer Feuerwehrhalle in diesem Neubau.

Geburtenstarke Jahrgänge machten in den Siebzigerjahren die Klassenerweiterung und damit die Aussiedelung der Feuerwehr notwendig.
Der seinerzeitige Kassier Josef Gstir jun. ventilierte den Gedanken, die alte Garage des Mühlauer Autobusunternehmens, bzw. die Räume der nachfolgend einquartierten städt. Desinfektion in der Hallerstraße 4 in eine moderne Feuerwache umzubauen. Unter enormer Eigenleistung der Feuerwehrmänner und tatkräftiger Unterstützung durch die Stadt Innsbruck sowie durch die Berufsfeuerwehr wurde der Gedanke verwirklicht. Seit 31.7.1976 sind wir dort und fühlen uns sehr wohl, wenn sich auch in letzter Zeit eine räumliche Enge einstellt.
Der Stolz unserer Wehr sind die lückenlos vorhandenen Aufzeichnungen der Geschichte unserer Einheit. Heimatliebe, Heimattreue, der Wunsch für den Nächsten als Schutztruppe vorhanden zu sein, ziehen sich wie der rote Faden durch die Bücher. Nehmen Sie sich ein wenig Zeit und erfreuen Sie sich am Geschick der Männer im braunen Rock, auf den wir so stolz sind. Sollte Ihnen Windwache ein unbekannter Begriff sein: Bei starkem Wind gingen jeweils 2 Mann der Wehr nachts durch das Dorf um entstehende Brände sofort zu erkennen und Alarm zu schlagen. Der Dienst in unserer Einheit ist freiwillig und selbstlos, die Einsatzbereitschaft geht rund um die Uhr.

 

 

Für uns gilt auch heute noch der Wahlspruch:

 

"Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr!"

 

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23.11.2017 19:44 Uhr

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